Schälfurnierproduktion
Als Furnier bezeichnet man dünne Holzblätter (0,5 bis 6 mm), die mit verschiedenen Verfahren hergestellt (Sägen, Messerschnitt oder Schälen) und für verschiedene Zwecke weiterverarbeitet warden.
Obwohl heute bei der Furnierproduktion modernste Technik angewandt wird, erfordert die Herstellung große Erfahrung und handwerkliches Können. Nur Fachleute können die Qualität eines Stammes bereits im Wald erkennen und ihn für die Furnierherstellung auswählen.
Beim Schälen werden die Stämme zuerst entrindet und dann wie eine Walze drehbar eingespannt. Der Stamm rotiert anschließend schnell um die eigene Achse gegen einen Messerbalken, der vom Stamm ein Furnierband abtrennt. Man kann sich das beim Abwickeln einer Küchenpapierrolle gut vorstellen. Das Furnierband wird dann in schmale, einzelne Furnierblätter durch senkrecht schlagende oder rotierende Messer (so genannte Clipper) aufgeteilt. Die Furnierblätter in Stärken von vornehmlich 0,5 mm bis 1,5 mm werden weiter zur Herstellung von verschidenen Verpackungen verwendet.
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